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Dienstag, 15. Mai 2012

Plakatentwurf

Bald müssen wir die Plakate für die Vernissage und die Präsentation abgeben. Hier ein erster Entwurf:


Montag, 14. Mai 2012

2. Plakat - Samnuel Lebowitz, Subways


Ich habe heute weiter an meinem zweiten Plakat gearbeitet, Samuel Lebotwitz' Subways aus dem Jahre 1977.


Original-Plakat von Samuel Lebowitz



Die Konstruktion gestaltete sich nicht aussergewöhnlich schwierig. Zwei for() Schleifen für die Berechnung der Kameraposition sowie der Textringe. Zuerst benutzte ich die native Kamera, dann jedoch die Kam-Library "proscene


Erstellung der Kreisbögen
 for (int i = 0; i < 360; i+=360/kreise) {
   float z = sin(radians(i))*radius;
   float y = cos(radians(i))*radius;
   pushMatrix();
   translate(0,y,-z);
   rotateX(radians(-i));
   //text-ringe
   image(img, 0, 0, imgwidth, imgwidth);
   popMatrix();
 }



Erstellung der Kreisbögen
  for (int i = 0; i < camPosX.length; i+=1) {
     camPosY[i] = cos(radians(i*(360/camPosNumb)))*(radius+imgwidth*0.6); //
     camPosX[i] = imgwidth/2;
     camPosZ[i] = sin(radians(i*(360/camPosNumb)))*(radius+imgwidth/2);
   } 
  
  for (int i = 0; i < camPosNumb-1; i++) { 
     scene.camera().setPosition(new PVector(camPosX[camPosIndex],
                                                     camPosY[camPosIndex],
                                                     camPosZ[camPosIndex]));
     
     scene.camera().lookAt(new PVector(camPosX[camPosIndex+1],
                                        camPosY[camPosIndex+1],
                                        camPosZ[camPosIndex+1]));                               
     scene.camera().addKeyFrameToPath(1);
     //re-position the camera:
     camPosIndex +=1;
  } 


Ausser das PNG Problem war etwas unerwartet: die transparenten PNG's waren nur bedingt transparent - ich musste die Kamera hinter dem Bild positionieren um hindurchschauen zu können, sehr komisch - aber laut Forum ein bekannter Bug. Auch ein Update auf Processing 2.05b ergab keine Besserung. Evtl. werde ich den SVG Import durch eine Library ausprobieren, den nativen Support von SVG ist nur sehr rudimentär (nur einfache Formen, keine "Löcher" mit openGL Renderer).



Things to do:

  • Interaktion:
    • Perspektivische Anpassung analog Userposition X-Achse
    • Fahrt durch den Tunnel bei Stehenbleiben, Steuerung Fahrtgeschwindigkeit.
  • Hinzufügen Titel, Untertitel
  • Problem lösen PNG, alternativ import mit SVG durch SVG Library.



3D-Konstruktion im Processing, sichtbar ist die X,Y, Z-Achse in der Mitte sowie der runde Tunnel sowie die gelbe Kamerafahrt mit Interpolation der Kamerafahrt.
Sicht in den Tunnel. Zu sehen sind die einzelnen Kamerapositionen sowie die Gradanzeigen (cyan-farbig, rechts oben).


Printscreen mit vielen Kreisbögen und hoher Tunneldicke (Querformat).
Ich experimentierte noch einiges mit der Anzahl Kreise, Radius und Geschwindigkeit.


Video mit nativer Kamera anstatt proscene, Geschwindigkeit noch zu hoch. 

Passwort: bachelorSven

Donnerstag, 10. Mai 2012

Prototyping-Usertest

Heute war Prototype-Testing angesagt. Ich stelle meine ersten, einfach Prototypen vor, sowie 2 weitere entwickelte Prototypen, welche visuell dem Endresultat etwas näher sind, vor.

Interessiert hat mich vor allem, ob die Interaktionsmöglichkeit wahrgenommen wird, sprich - erkennt der Passant, dass er Einfluss auf das Plakat hat und wie reagiert er darauf.




Unbenanntes Dokument
img    

Kubus - grosser und kleiner Dreh-Winkel, X- und Y-AchseErster Prototyp - ein Kubus welcher um beide Achsen um jeweils 45° gedreht ist. Läuft der Passant vorbei, dreht sich dieser um die Y-Achse. Ändert der Passant seine Y-Koordinate (Knie gehen, hüpfen) dreht sich der Würfel um die X-Achse.


Fazit: Die Interaktion wurde sogleich erkannt, der grössere Drehwinkel fällt mehr auf, als der kleinere. Allgemein wurde viel damit gespielt. Man hatte eindeutig mehr Spass am grösseren Drehwinkel, weil man mehr Einfluss auf das Geschehen hatte.

img    

Mit uns können Sie was - bewegen
Dies hat den meisten Personen mehr zugesagt als der Würfel, sofern er visuell noch mehr ausgebaut wird. Positiv aufgefallen war vorallem die klare Bewegung - läuft man vorüber, geht der Würfel mit.

Schwierig diese Eigeschaften auf den Würfel zu übertragen, denn dieses Plakat ist speziell auf Interaktion augelegt - die ganze Botschaft erschliesst sich erst durch die Interaktion, muss ich mir noch überlegen...

img    

Peter von Arx, Kunsthalle Basel

Man fand den Würfel zwar ansprechend, jedoch müsste man die Bewegungen deutlicher gestalten. Ich habe einen kleinen Winkel gewählt, um die Lesbarkeit aller drei Seiten stets zu gewährleisten.

- Vielleicht kann man die Kamera mit einem grösseren Winkel ausstatten, so dass die Fluchten in der Perspektive verändert werden können

- Würfel noch grösser machen

- Eine Farbveränderung sobald man die Kontrolle über den Würfel erhält.

    Unschärfe - Peter von Arx
Dieses gefiel den Probanden sehr, jedoch fällt die Interaktion kaum auf, da sehr subtil.
Kubus - grosser Drehwinkel
Passwort: bachelorSven




Kubus - kleiner Drehwinkel

Passwort: bachelorSven





Kubus - von Arx' Plakat (1970)

Passwort: bachelorSven





Unschärfe - von Arx' Plakat (1970)

Passwort: bachelorSven

Dienstag, 8. Mai 2012

Gespräch mit Dozenten

Heute war ich rasch bei Max für eine Besprechung, hauptsächlich betr. meinem Problem mit den Übergangen bei Nutzerwechseln. Ich würde gerne die Animations library "Ani" brauchen, sie würde mir eine Vielzahl von Bewegungscharakteren auf einfache Art zur Verfügung stellen, bietet Event-Handling, "from to" Methoden etc. Dies alles selber zu programmieren ist kaum möglich in der Zeit.

Die Zeit hat aber nicht gereicht um mein Problem vertieft anzuschauen. Aber er hat noch einen wichtigen Input geliefert: Im Moment habe ich 2 Plakate, welche es gilt um interaktive Elemente zu erweitern:

Peter von Arx, Kunsthalle Basel, 1970
Samuel Lebowitz, 1977 

Beim ersten könnten böse Zungen noch von optischen Spielereien sprechen (bei meiner interaktiven Version), obwohl das Plakat nahezu geschaffen ist für Interaktion, viel Bewegung drin liegt. Beim zweiten möchte ich einen Schritt weiter gehen (siehe heutiger, zweiter Post).

Das dritte fehlt mir noch. Hier war auch die Frage, ob ich nicht auch ein "modernes" Plakat nehmen möchte - da ansonsten die Argumentation kommen könnte, dass solche reduzierten, für Kulturanlässe geschaffenen Plakate zwar formell funktionieren, kommerziell aber nicht. ("Die sehen halt gut aus..."). Ich entschied mich aber dagegen, eben gerade weil interaktive Plakate eher reduziert sein müssen, da sonst die Interaktionsmöglichkeiten nicht ersichtlich sind - sie sich aus dem grafischen Wust nicht herauskristallisieren. Ich überlege aber noch welches Plakat dies sein könnte, bald stelle ich einige Kandidaten vor, dies muss eigentlich noch diese Woche über die Bühne.

Jürgen traf ich zufällig im Gang - ich bin jetzt tief in der Prototyping Phase und habe die Dozenten deshalb weniger konsultiert, vorallem mit technischen Sachen mich an Max gewandt. Gefährlich denn das stetige Auseinandersetzen und Hinterfragen meiner Arbeit rückt in den Hintergrund.

Jedenfalls hat er mir gesagt, dass es wichtig ist, dass das interaktive Plakat nicht wie ein Film abläuft, und so verwechselt wird mit all den anderen digital out of home Medien. Ich werde nun vermehrt drauf achten, dass das Subway Plakat zu Beginn stark mit der Perspektive spielt und dem Betracher klar macht, das er diese Anpassung verursacht.





Prototyping Samuel Lebowitz, Subways

Samuel Lebowitz Originalplakat

Erste Ansicht meines Tunnels
Aussenansicht des Tunnels. gut sichtbar der PNG Transparenz Fehler
von Processing - Trick: Einfach die Kamera hinter dem gerenderten Bild positionieren.

Morgen oder übermorgen will ich meine ersten Prototypen an mehreren Personen testen, hier bin ich etwas im Verzug. Leider hatte ich einige Probleme mit den Bewegungsübergängen bei Nutzerwechseln. Zudem möchte ich auch meine allerersten Prototypen testen, welche keine Look&Feel Prototypen darstellen, sondern eher der Frage nachgehen, ob Interaktions-Möglichkeiten intuitiv erkannt werden.

Betr. des Problems bei Nutzerwechsel: Ich habe provisorisch mal die lineare Interpolation (lerp) genommen - Diese Methode interpoliert meine beiden Positions-floats (alte und neue Position) und erstellt einen flüssigeren Übergang als wenn ich einfach auf die neuen Nutzer-Vektoren springen würde. Evtl. werde ich am Wochenende mich wieder diesem Problem zuwenden. Jetzt heisst es aber: überspringen und nächstes Plakat an die Hand nehmen.

Daher bin ich heute weiter zum Subways von Samuel Lebowitz Plakat gegangen. Hier will ich Lebowitz' Plakat so erweitern, dass der Betracher eine interaktive Untergrundfahrt antreten kann.

Also Interaktionen habe ich mir gedacht, dass sich der Tunnel dem Passanten zuwendet. Bleibt er stehen und schaut in das Plakat, würde eine Fahrt beginnen, welche aufhört wenn er den Bereich verlässt. Das wäre interessant, weil es im Gegensatz zum ersten Plakat den Betrachter den Inhalt (Subways) interaktiv vermittelt. Zudem bietet es im Gegensatz zu Peter von Arx' Plakat für die Kunsthalle Basel etwas mehr demjenigen, welcher vor dem Plakat verweilt.


Sonntag, 1. April 2012

context research

Nach meinem Gespräch mit APG wollte ich mir mal die Situation der eAd's anschauen, sowie die Passanten ob und wie Sie die Screens beachten, was auf Ihnen läuft, wo Sie stehen etc.

Fazit: Wie bereits das Paper "wie Plakate wirken" schauen die Leute auch bei dieser Werbung relativ kurz drauf, als Werber wäre dies frustrierend zu sehen. In der Querhalle wirkt es zwar eindrücklich, wenn 5 Bildschirme synchron Werbung geschalten haben, dort konkurrieren Sie visuell aber mit dem eBoard, welches eine eindrückliche Präsenz hat. Zudem scheint mir die Positionierung nicht ideal, da nicht in Bodennähe sondern auf ca. 2.5 Metern Höhe. Auch der Winkel ist nicht ganz ideal: Man müsste Sie etwas in die Laufrichtung der Passanten drehen, denn jetzt stehen sie in einem 90° Winkel zum Gleisanfang.



Stehen unten im HB nähe Gleis 21 - 24
Kampf der Titanen Trailer läuft auf diesen eAd's
In der Querhalle des Zürich HB's hat es 5 eAds.

Kinder an der NOVA, dachten da müsste doch was zu drücken sein, dem
ist aber nicht so.









Donnerstag, 29. März 2012

daily results

Heute habe ich weiter an meinem Konzept gearbeitet:

  • Im Konzept: Ich habe meine Beispielanwendungen kategorisiert.
    • Fiktive Plakate
 - Hierbei werde ich für Marken oder Organisationen frei erfundene Plakate entwickeln, Vorteil ist hier die grosse Freiheit, ich nehme Produkt welche sich zum Beispiel für Individualisierung gut eignen (Farbanpassung), Botschaften welche einen Bezug auf Aktion, Interaktion, Bewegung haben.

    • Aktuelle, kommerzielle Print-Plakate
 - Hier steht der Bezug zur aktuellen Plakatlandschaft im Vordergrund - Wie können aktuelle, kommerzielle Plakate sinnvoll um Interaktivität ergänzt werden, wie können interaktive Elemente helfen die Markenbotscha 044 575 98 00 ft an den Empfänger zu transportieren, wie könnte es mir gelingen, ihm ein interaktives Erlebnis zu gewährleisten? 

    • Klassische, kulturell geprägte Print-Plakate - 
Bei meinen Recherchen ist mir aufgefallen, dass historische Plakate (70er Jahre) sehr häufig mit Perspektiven spielen und sorgfältig inszenierter Typografie arbeiten sowie dort auch Mut zur sehr reduzierten Plakaten besteht, und sie sich dadurch sehr eignen, subtile Interaktionen anzubieten.
  • Im Konzept: Desweiteren an der Einleitung geschrieben, welches meine Motivation umschreibt.
  • 2 Terminanfragen verschickt an Personen aus der Branche